Ab dem 1. Januar 2027 sind Unternehmen in Deutschland verpflichtet, Rechnungen zwischen Firmen (B2B) elektronisch auszustellen. Nebenkosten easy im Web unterstützt das Format XRechnung 3.0 ab sofort — ohne zusätzliche Kosten.
Was ist eine X-Rechnung?
Eine X-Rechnung ist eine maschinenlesbare XML-Datei mit allen Rechnungsdaten. Im Gegensatz zu einem normalen PDF kann sie direkt von der Buchhaltungssoftware des Empfängers eingelesen werden — ohne manuelles Abtippen, ohne Tippfehler.
Das Format basiert auf dem europäischen Standard EN 16931 / XRechnung 3.0 und wird von allen gängigen Programmen wie DATEV, Lexware und Sage unterstützt.
Wer braucht das?
Sie brauchen X-Rechnungen, wenn Sie gewerbliche Mieter abrechnen, die Umsatzsteuer auf die Nebenkosten zahlen — z.B. Ladengeschäfte, Büros oder Praxen. Für Privatmieter bleibt alles wie bisher.
So richten Sie es ein — 3 Schritte
- USt-IdNr und Aktivierung im Objekt hinterlegen
Objekt öffnen → Bearbeiten → Bereich „Vermieter“ → Feld „USt-IdNr (für X-Rechnung)“ ausfüllen (z.B. DE123456789) → Haken bei „X-Rechnung für gewerbliche Mieter aktivieren“ setzen → Speichern.
- Abrechnung erstellen
Erstellen Sie die Nebenkostenabrechnung wie gewohnt. Bei gewerblichen Mietern mit Umsatzsteuer erscheint jetzt in der Abrechnungsübersicht der Button „⬇ X-Rechnung“.
- XML-Datei herunterladen und versenden
Klick auf den Button — die fertige XML-Datei wird sofort erstellt und heruntergeladen. Zusammen mit der PDF-Abrechnung per E-Mail an den Mieter senden. Dieser importiert die Datei direkt in sein Buchhaltungsprogramm.
Die Pflicht gilt ab 1. Januar 2027 für B2B-Rechnungen. Sie können das Feature aber schon jetzt nutzen — viele Mieter werden es begrüßen.
Nein. Schicken Sie beides: das PDF wie bisher (für den Mieter zur Ansicht) und die XML-Datei (für die Buchhaltungssoftware).
Das Feature ist pro Objekt abschaltbar. Ohne den Haken bei „X-Rechnung aktivieren“ erscheint der Button in der Abrechnung nicht.
Nein — X-Rechnung ist in allen Tarifen von Nebenkosten easy im Web enthalten.